Gonarthrosetherapie (Umstellungsosteotomie)

Fehlstellungen der Beinachse (O-Bein oder X-Bein) begünstigen einerseits das Zustandekommen von Arthrosen. Andererseits kommt es infolge von Arthrosen selbst zu solchen Achsabweichungen des Beines. Durch Wiederherstellung der normalen Beinachse (Umstellungsosteotomie) gelingt es häufig, die Beschwerden des Arthrosepatienten deutlich zu senken und das Bein wieder belastbar zu machen.

Bei der Operation wird der Knochen des Beines (meist in Höhe des Schienbeinkopfes) eingekerbt und solange aufgebogen bis die Achse wieder normal ist. Anschließend wird der so entstandene "Knochenbruch" mit einer in der Praxisklinik entwickelten Metallplatte (c-plate) versorgt.

Durch das Design der Platte ist es dem Patienten möglich, bereits nach einigen Tagen das operierte Bein voll zu belasten. Dadurch kann sehr frühzeitig mit der Rehabilitation begonnen werden.

Der im Knochen entstandene Spalt verknöchert innerhalb von einigen Monaten.